Oxana Kreutzer Photography
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7. Juli 2026 · 4 Min. Lesezeit

Getting Ready: Was du beim Vorbereiten für die schönsten Fotos beachten solltest

Das Getting Ready ist einer der emotionalsten Momente einer Hochzeit. Ich verrate dir, worauf es bei Licht, Timing, Details und Raum ankommt, damit diese Stunde entspannt und wunderschön wird.

Braut beim Getting Ready im weichen Morgenlicht kurz vor der Hochzeit

Das Getting Ready ist für mich der ehrlichste Teil einer Hochzeit. Noch bevor das große Ja gesprochen wird, entstehen hier die leisen Momente: das Kribbeln im Bauch, die zitternden Hände beim Schließen der Knöpfe, der letzte Blick in den Spiegel. Genau deshalb liebe ich es, das Getting Ready bei der Hochzeit zu begleiten. Damit diese Stunde entspannt bleibt und wunderschöne Bilder entstehen, verrate ich dir hier, worauf es wirklich ankommt.

Braut steigt ins Hochzeitskleid – ein ruhiger Getting-Ready-Moment

Warum das Getting Ready so besonders ist

Wenn ich morgens ankomme, ist die Stimmung oft eine Mischung aus Vorfreude, Aufregung und liebevoller Nervosität. Diese Emotionen bekommt man später nie wieder zurück – und genau das macht die Bilder so kostbar.

Das Getting Ready erzählt den Anfang eurer Geschichte an diesem Tag. Es zeigt euch so, wie ihr wirklich seid: umgeben von den Menschen, die euch am nächsten stehen, mitten in einem Moment, den ihr euch lange ausgemalt habt. Wer sich diese Fotos ansieht, spürt sofort, wie viel Herz in diesen Minuten steckt.

Der richtige Raum: Licht, Platz und Ordnung

Der Ort, an dem ihr euch fertig macht, entscheidet mehr über die Bildqualität, als die meisten denken. Ich werde oft gefragt, ob man dafür etwas Besonderes braucht – die Antwort ist einfacher, als du glaubst.

Tageslicht schlägt jede Lampe

Weiches Fensterlicht ist das schönste Licht überhaupt für Vorbereitungsfotos. Ich bitte deshalb immer darum, den Getting-Ready-Bereich in der Nähe eines großen Fensters einzurichten. Deckenlampen und warmes Kunstlicht mischen sich oft mit dem Tageslicht und erzeugen unschöne Farbstiche.

Stell dir vor, du ziehst dein Kleid am Fenster an – genau dort wird das Bild magisch.

Sanftes Fensterlicht im Getting-Ready-Raum während der Hochzeitsvorbereitung

Weniger Chaos, mehr Ruhe

Ein aufgeräumter Raum wirkt auf Fotos sofort edler und ruhiger. Du musst nicht aufwendig dekorieren – es reicht schon, eine Ecke frei zu halten:

  • Koffer, Kleidersäcke und leere Kaffeetassen zur Seite räumen
  • Kabel, Schminkzeug und Verpackungen aus dem Hauptlicht nehmen
  • eine helle, freie Fläche für die Detailfotos schaffen

Wenn der Hintergrund ruhig ist, kommen ihr und eure Emotionen im Bild viel stärker zur Geltung.

Genug Zeit einplanen

Zeitdruck ist der größte Feind entspannter Getting-Ready-Fotos. Wenn die Zeit knapp wird, entsteht Hektik – und die sieht man den Bildern leider an.

Als grobe Orientierung plane ich gern so:

  • 60–90 Minuten für die Braut inklusive Anziehen und Details
  • 20–30 Minuten für den Bräutigam
  • einen Puffer von 15–20 Minuten, weil immer etwas dazwischenkommt

Mein wichtigster Tipp: Lasst Haare und Make-up etwas früher fertig sein, als der Plan es vorsieht. So bleibt Raum für die schönen, ungestellten Momente, statt im letzten Moment ins Kleid zu springen.

Details bereitlegen – am besten schon am Vorabend

Die kleinen Dinge erzählen die große Geschichte. Damit ich sie stimmungsvoll fotografieren kann, lege am besten alles gesammelt an einen Platz. So muss am Morgen niemand suchen.

Dazu gehören zum Beispiel:

  • die Ringe
  • Einladung und Menükarte
  • Schuhe und Schmuck
  • das Parfum
  • Blumen oder der Brautstrauß, falls er schon da ist
  • ein persönliches Stück, etwas Geliehenes oder ein Brief

Liebevoll arrangierte Details beim Getting Ready: Schuhe, Ringe und Einladung

Gerade die Ringe und die Einladung fotografiere ich gern zuerst, während Haare und Make-up noch laufen. So nutzen wir die Zeit optimal, ohne dass es sich nach Fotoshooting anfühlt.

Was ihr für das Anziehen tragen solltet

Auf den Fotos vom Fertigmachen seid ihr noch nicht in eurem Hochzeitsoutfit – und das ist völlig in Ordnung. Trotzdem lohnt es sich, kurz darüber nachzudenken, was ihr davor tragt.

Schöne, einheitliche Roben, ein weiches Hemd oder ein schlichtes Oberteil wirken auf Bildern ruhiger als ein buntes Alltags-Shirt. Achtet außerdem darauf, dass sich das Kleid gut über den Kopf oder die Schultern anziehen lässt – ein Kleid zum Schnüren oder Knöpfen ergibt oft die schönsten, filmreifen Momente.

Letzter Blick und letzte Handgriffe beim Getting Ready der Braut

Wer beim Getting Ready dabei sein sollte

Getting Ready lebt von Nähe. Am schönsten wird es mit den Menschen, bei denen du dich fallen lassen kannst – Mama, die Trauzeugin, die beste Freundin, vielleicht die Kinder.

Mein Rat: Halte den Kreis lieber klein und ruhig. Je entspannter die Stimmung im Raum ist, desto ehrlicher werden die Bilder. Ein voller, lauter Raum sorgt eher für Stress als für schöne Erinnerungen.

Wenn du magst, planen wir vorab einen kleinen bewussten Moment ein – etwa das gemeinsame Zuknöpfen des Kleides oder ein Blick zwischen dir und deiner Mama. Solche Augenblicke gehören für mich zu den emotionalsten des ganzen Tages.

Emotionaler Getting-Ready-Moment kurz vor der Trauung

Wenn du dir für deinen großen Tag genau solche ehrlichen, ruhigen Bilder wünschst, schau dir gern meine Hochzeitsfotografie an oder wirf einen Blick auf meine Preise und Pakete. Magst du vorab schon in Stimmung kommen, findest du im Journal weitere Geschichten – zum Beispiel rund um den Junggesellenabschied und das JGA-Shooting. Und wenn es sich für dich richtig anfühlt, freue ich mich, wenn du mir über die Kontaktseite deinen Termin anfragst – lass uns euer Getting Ready gemeinsam planen.